Donnerstag, 17. Mai 2012
IHK Hannover

    Google-Ergebnisse: Wohin schaut der Internetnutzer zuerst?

    Mit Hilfe einer Eyetracking-Studie wurde das Wahrnehmungsverhalten von Nutzern des Suchmaschinenanbieters Google auf entsprechenden Ergebnisseiten analysiert. Bei Eyetracking-Studien handelt es sich um Blickrichtungsanalysen. Dabei wird analysiert, was genau ein Mensch zuerst wahrnimmt, d. h. was ihm zuerst ins Auge springt. Dies wird dann als besonders werberelevant gesehen.

     

    Das Ergebnis überrascht kaum: Die obersten Plätze erhalten die meiste Aufmerksamkeit. Dabei bestimmt die Positionierung und das Wording der Suchergebnisse, welches Suchresultat dann tatsächlich angeklickt wird.

     

    Hier die wichtigsten Erkenntnisse im Überblick:

    • Die Internetnutzer „lesen“ eine Suchergebnis-Seite von Google grundsätzlich von oben nach unten.
    • Etwa 10 Sekunden dauert es, bis die Anzeigen im rechten Bereich näher betrachtet werden.
    • Die Suchergebnis-Seiten von Google werden in Form eines Dreiecks bzw. des Buchstaben F betrachtet, d. h. die Top-Anzeigen und ersten Suchergebnisse werden gescannt.
    • Bei wiederholter Betrachtung einer Ergebnis-Seite verlagert sich die Aufmerksamkeit auf die mittleren und unteren Suchergebnisse sowie den unteren Anzeigen-Bereich.
    • Bei einer Suche nach Informationen werden die Anzeigen weniger stark und kürzer betrachtet als bei einer Produkt- bzw. transaktionsorientierten Suche.
    • In der Regel wird nur die erste Ergebnis-Seite betracht; in nur etwa 7 Prozent der Fälle wird auch die zweite Seite angeschaut.
    • Ebenso wie die Betrachtungsdauer der Ergebnis-Seite nimmt auch die Bereitschaft zum Klick von oben nach unten ab.

    --> Die vollständige Studie steht im Google-Studienarchiv kostenlos zum Download zur Verfügung.

    Nachricht vom: 29.01.2009

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