Studie Inkasso 2.0: Frauen haben bessere Zahlungsmoral
Die Studie „Inkasso 2.0: Forderungseinzug im E-Commerce“ der Mediafinanz AG, Osnabrück, liefert auf 39 Seiten einen fundierten Überblick über die Zahlungsbereitschaft von Kunden im Internet. Für die Studie wurden rund 360.000 Forderungen untersucht. Zahlreiche Diagramme und Grafiken illustrieren die Kernaussagen zum Forderungseinzug im E-Business. Einige wesentliche Ergebnisse:
- Frauen, die im Internet kaufen, haben die bessere Zahlungsmoral als Männer. Nur Firmen zahlen besser.
- Bundesländer: In den Stadtstaaten gibt es im Vergleich zur Einwohnerzahl viele Forderungen. Relativ wenige Forderungen lasten auf den Bayern, Baden-Württembergern und Sachsen.
- Von den 100 größten Städten Deutschlands liegen die mit dem geringsten Ausfallrisiko im Süden. Tübinger sind zuverlässig, Schweriner und Siegener bilden die Schlusslichter.
- Die E-Mailadresse lässt Rückschlüsse auf die Zahlungsbereitschaft von Internetkunden zu. Kostenlose Provider haben das höhere Ausfallrisiko, 1&1 und T-Online haben relativ gute Erfolgsquoten.
- Zustellart: Das Postfach als Lieferadresse hat die niedrigste relative Erfolgsquote. Allerdings werden über das Postfach tendenziell eher höhere Forderungen abgewickelt.
- Im Vergleich der Universitäts-Mailadressen haben Göttingen und Mannheim die schlechtesten Erfolgsquoten.
Die Studie ist kostenlos als PDF-Dokument verfübar:
Tipp: "E-Business-Tag 2009: Aktuelle Trends" am 30. Oktober 2009
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