Donnerstag, 17. Mai 2012
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    Studie: Handel nutzt E-Mail-Marketing nicht optimal

    E-Mail-Marketing ist weiter auf Wachstumskurs, wenn auch das Potenzial vielfach noch nicht richtig ausgeschöpft wird. So lautet das Ergebnis des zweiten Teils der Studie „Online-Dialogmarketing im Retail“, die der Beratungs- und Technologieanbieter Artegic in Zusammenarbeit mit dem ECC Handel veröffentlicht hat. Für die Studie wurden 227 Handelsunternehmen aus dem B2B- und B2C-Bereich zum Einsatz von Online-Marketinginstrumenten befragt.

    Neben Suchmaschinenoptimierung (73,2 Prozent) und Suchmaschinenwerbung (72,4 Prozent) ist E-Mail-Marketing mit 71,2 Prozent das wichtigste Marketing-Instrument von Handelsunternehmen. Dennoch sehen die befragten Unternehmen vor allem hier auch noch großes Potenzial. Besonders der Einsatz detaillierter E-Mail-Marketing-Anwendungen wie Lifecycle-Mails (Abonnenten erhalten abhängig von ihrem jeweiligen Kundenstatus automatisiert passgenaue Informationen), Trigger-E-Mails (anlassbezogene Kommunikation) und E-Mails unter Einbeziehung von übergreifenden Nutzerprofilen ist bei den meisten Unternehmen geplant, aber meist noch nicht im Einsatz.

    Rund drei Viertel setzen noch auf klassische Massen-E-Mails, wobei immerhin 66,9 Prozent bei der Kundenansprache zwischen den Zielgruppen unterscheiden. Aber nur ein Drittel der Befragenten setzt anlassbezogene Kommunikation wie Geburtstags-E-Mails oder Zufriedenheitsabfragen nach einem Kauf ein.

    Grundlegendes Ziel der Unternehmen ist der Auf- und Ausbau eines eigenen E-Mailverteilers. Zukünftige Aufgaben sehen die Unternehmen auch bei der Automatisierung der Prozesse, bei besserer Auswertung und einem optimierten Targeting (individuellere Kundenansprache) sowie bei der Zusammenführung bestehender Systeme.

    Weitere Studienergebnisse:

    • 60,5 Prozent der befragten Unternehmen glauben an eine steigende oder stark steigende Bedeutung des E-Mail-Marketings im Handel.
    • Social Media ist für die meisten Unternehmen (84,6 Prozent) der Bereich, dessen Bedeutung in den nächsten zwei Jahren steigen bzw. stark steigen wird.
    • Auch eine Integration von Social Media in E-Mail-Marketing wird von den Handelsunternehmen als sinnvoll erachtet, wenn auch nicht priorisiert.
    • 47,2 der Befragten setzt bereits Facebook bzw. Twitter (43,1 Prozent) ein. Immerhin 24,2 Prozent planen einen entsprechenden Einsatz.
    • Mangelnde Ressourcen, Unkenntnis der Möglichkeiten und Datenschutzrisiken sind Hauptgründe für bisher fehlende Aktivitäten im Social-Media-Bereich.

    --> Studie "Online Dialogmarketing im Retail"

     

    Nachricht vom: 24.06.2011

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